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SUMMARY:AUSSTELLUNG • Neue Aspekte? Künstlerinnen von der Secession bis in die Gegenwart
DESCRIPTION:Öffnungszeiten\nDo | Fr 14-18 Uhr\nSa | So 12-17 Uhr \n  \nIn der Galerie Mutter Fourage eröffnet eine Ausstellung\, die das Schaffen herausragender Künstlerinnen vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute in den Fokus rückt. Unter dem Titel „Neue Aspekte? – Künstlerinnen von der Secession bis in die Gegenwart“ werden Werke von Frauen präsentiert\, die gegen die gesellschaftlichen Widerstände ihrer Zeit anmalten und sich ihren Platz in der Kunstwelt erstritten. \n\nOft voller Spott als „Malweibchen“ bezeichnet\, waren die Ausbildungsmöglichkeiten für Frauen um 1900 stark eingeschränkt. Der Wunsch\, sich professionell der Kunst zu widmen\, wurde in der kaiserzeitlichen Gesellschaft häufig als unpassend betrachtet. Der Architekt und Karikaturist Bruno Paul brachte es 1901 auf den Punkt: „Die einen möchten heiraten und die anderen haben auch kein Talent.“ Trotz solcher Vorurteile setzten sich einige Frauen durch und hinterließen beeindruckende künstlerische Werke. Die Ausstellung widmet sich unter anderem drei Pionierinnen der deutschen Kunstszene: Dora Hitz\, Julie Wolfthorn und Lotte Laserstein. \nDora Hitz (1853-1924) – Eine Wegbereiterin der Moderne\nDora Hitz prägte die Berliner Kunstszene um 1900 entscheidend mit. Als Mitbegründerin der Berliner Secession war sie Teil der avantgardistischen Kunstbewegung und eine geschätzte Porträtistin. Ihre Werke wurden nicht nur in Deutschland\, sondern auch international ausgestellt. Zudem leitete sie eine eigene Malschule\, in der sie junge Künstlerinnen unterrichtete. Trotz ihrer einstigen Berühmtheit ist ihr Name heute nur wenigen bekannt. \nJulie Wolfthorn (1864-1944) – Die Vielseitige\nJulie Wolfthorn war eine der aktivsten Künstlerinnen der Berliner Secession und eine gefragte Porträtistin. Sie setzte sich intensiv für die Gleichberechtigung von Künstlerinnen ein und war Mitglied in mehreren Frauenverbänden. Ihre Werke\, die Porträts\, Landschaften und Stadtansichten umfassen\, waren in bedeutenden Ausstellungen zu sehen. Ihr Schicksal nahm jedoch eine tragische Wendung: Als jüdische Künstlerin wurde sie 1942 nach Theresienstadt deportiert\, wo sie 1944 starb. Ihr künstlerisches Erbe wurde lange Zeit vernachlässigt\, erlebt aber heute eine verdiente Wiederentdeckung. \nLotte Laserstein (1898-1993) – Meisterin der Porträtkunst\nLotte Laserstein war eine der talentiertesten Malerinnen der Weimarer Republik. Ihre Werke zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Sensibilität und Realismus aus. Sie schaffte es mit ihren Arbeiten\, den Umbruch ihrer Zeit festzuhalten. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde ihr als Jüdin der Zugang zur deutschen Kunstszene verwehrt\, und sie floh 1937 nach Schweden\, wo sie bis zu ihrem Lebensende arbeitete. Erst in den letzten Jahrzehnten erfährt ihr Werk eine gebührende Anerkennung. \nWeitere Künstlerinnen der Ausstellung\nNeben diesen bekannten Pionierinnen der Kunstgeschichte widmet sich die Ausstellung auch weiteren herausragenden Künstlerinnen\, die auf vielfältige Weise das Kunstgeschehen geprägt haben: Lucie Beschütz\, Eleonora Rozanek\, Erna Schmidt-Caroll\, Maria Slavona\, Elfriede Thum\, Lou Albert-Lasard\, Alma del Banco\, Käthe Loewenthal\,  Jeanne Mammen\, Augusta von Zitzewitz\, Maria Neppert-Boehland\, Ilske Schwimmer\, Herta Günther\, Beate Kicherer\, Eleonore Lingnau-Kluge\, Anna Ottonie Jacobi (Annot) und bis in die Gegenwart mit Arbeiten von Angela Hampel\, Cornelia Schleime\, Monika Brachmann\, Simone Westphal\, Tanja Nittka\, Halina Hildebrand\, Sue Hayward und anderen. \nDiese Künstlerinnen bringen eine breite Vielfalt an Stilen\, Techniken und Themen mit sich und verdeutlichen die Bandbreite weiblicher Kunstproduktion von der Moderne bis in die Gegenwart. \n\nDie Ausstellung in der Galerie Mutter Fourage rückt diese außergewöhnlichen Frauen ins Rampenlicht und zeigt ihre Werke im historischen wie auch im zeitgenössischen Kontext. Damit trägt sie dazu bei\, das künstlerische Schaffen von Frauen\, das allzu oft in Vergessenheit geriet\, wieder sichtbar zu machen. \n\nDiese Ausstellung ist zu sehen bis zum 6. Juli 2025. \n\n\n 
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LOCATION:Galerie Mutter Fourage\, Chausseestr. 15 a\, Berlin\, Berlin\, 14109\, Deutschland
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SUMMARY:PLATSCH! • Theater Nadi
DESCRIPTION:Theater mit Masken und Musik nach dem Kinderbuch „Abenteuer eines Wassertropfens“ \nPlatsch! Es gibt so viele Wassertropfen wie Sand am Meer\, denn Wasser ist überall: im Wasserhahn\, in der Regenwolke\, im Teich und natürlich auch im Meer. Aber wie viele Tropfen gibt es eigentlich im Meer? Und wie fühlt sich ein Regentropfen in der Wolke? Zwei Spielerinnen erforschen die Phänomene rund um das Thema Wasser und die Geschichten\, die in einem Wassertropfen stecken. Was so ein Wassertropfen wohl alles erlebt? Vielleicht war er schon im Höcker eines Kamels\, hat mit der Feuerwehr einen Brand gelöscht und ist mit einer Kiste Mandarinen im Flugzeug mitgeflogen. \nDie Spielerinnen Noriko Seki und Marie Luise Arriens in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Antonia Christl ein poetisches\, komisches Spiel von Alltäglichem und Unglaublichem entstehen. Inspiriert wurden sie u.a. von Maria Terlikowskas Kinderbuch „Abenteuer eines Wassertropfens“ und den Schriften Leonardo da Vincis über das Wasser. \nDer alte Teich.\nEin Frosch springt hinein –\ndas Geräusch des Wassers. \n古池や\n蛙飛び込む\n水の音 \nfuru ike ya\nkawazu tobikomu\nmizu no oto \nMatsuo Bashō (japanischer Dichter\, 1644-1694) \nIdee/Konzept Theater Nadi & Marie-Luise Arriens / Regie Antonia Christl / Spiel Marie-Luise Arriens & Noriko Seki /Maskenbau Nelson Leon & Daisy Watkiss / Ausstattung Magdalena Weber / Kostüme Heather MacCrimmon /Musikalische Beratung Matthias Peter / Maskenspielberatung Steffen Findeisen / Lichttechnik Andrew Connolly-Gilchrist \nDas Theater NADI ist ein Ensemble aus TänzerInnen und SchauspielerInnen und wurde 2004 von dem Pantomimen und Schauspieler Steffen Findeisen sowie der japanischen Schauspielerin Noriko Seki gegründet. In ihren Arbeiten verbinden sie poetische Gesten und rituelle Masken mit tänzerischen Elementen. \nAb 4 Jahren \nTrailer (2 min) \n \nDieses Stück wird gefördert durch
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CATEGORIES:Für Kinder,Kita/Grundschule,Theater
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