Seit dem Abzug der USA im August 2021 hat sich die Lage der Frauen in Afghanistan verzweifelt zugespitzt. Sie dürfen nicht mehr lernen, dürfen keinen Abschluss machen, sich verlieben, allein reisen, im Park spazieren gehen oder Fahrrad fahren. Sie dürfen sich nicht einmal so fühlen als würde ihnen Gewalt angetan.
Ay Kash / ای کاش / If Only ist eine hybride Performance mit Live-Aktionen auf der Bühne und gefilmter „Interaktion“ mit elf jungen Frauen in Kabul und Herat, Afghanistan. Ihre wahren Identitäten bleiben zur ihrer eigenen Sicherheit verborgen, aber das, was sie erzählen wollen, wird mit Leben und poetischem Raum gefüllt.
Und sie haben einiges zu erzählen: die Geschichte ihres Landes aus ihrer Sicht, ihre persönlichen Geschichten seit der Machtübernahme durch die Taliban, die Geschichten ihrer Mütter, ihrer Großmütter und ihre Hoffnungen und Träume für die Zukunft. All dies und mehr wird mit Hilfe von Gesang, Objekttheater, Geschichtenerzählen und KI zum Leben erweckt. Die Berliner Künstlerin Anna Benner hat für die Performance Animationen entworfen, um die Identität der elf jungen Frauen zu schützen.
Zusätzlich zu der Live-Performance gibt es eine Wanderausstellung mit Kunstwerken, Texten und Soundscapes der jungen Frauen.
Organisiert wird es durch die mutige und großartige Rachel Karafistan von Cosmino Productions.

