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Siren ist ein in Berlin ansässiger, aus 5 professionellen Sänger*innen und einem Gitarristen zusammengesetzter, intersektionaler, feministischer Chor, der Musik als Mittel des Protests, der Solidarität und des gesellschaftlichen Wandels versteht. Gegründet aus dem dringenden Bedürfnis heraus, auf die anhaltende Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen, erhebt Siren Stimmen dort, wo sie allzu oft überhört werden.

Der Chor versteht sich explizit als Protestchor. Im Zentrum seiner Arbeit steht die kollektive Stimme als Ausdruck von Widerstand, Verbundenheit und Hoffnung. Siren nutzt Musik, um die Stärke, Verletzlichkeit und Widerstandskraft von Frauen hörbar zu machen – laut, vielstimmig und unübersehbar.

Seine erste Veröffentlichung präsentierte Siren am 8. März 2025, dem Internationalen Frauentag, mit einer Premiere auf YouTube. Auftritte und Projekte des Chors finden häufig im Kontext feministischer Aktionstage statt, insbesondere rund um den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November.

Siren steht für eine künstlerische Praxis, die Haltung zeigt: gegen Gewalt, gegen Schweigen – und für eine solidarische, gerechtere Gesellschaft. Siren probt projektorientiert, das heißt, immer wenn ein Konzert ansteht, Arrangements werden spontan gemacht.

Mitglieder: Lisa Bassenge, Emily Intsiful, Toshin, Ben Barritt, Lilian Bennett Schaar, Anna Borsdorf

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