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SUMMARY:Über dem großen Wannsee aber ziehen die Wolken in alter Pracht.”  PHILIPP FRANCK • Ausstellung
DESCRIPTION:Philipp Franck | Ein deutscher Impressionist | 1860 Frankfurt a. M. – 1944 Berlin-Wannsee \nDer gebürtige Frankfurter Philipp Franck kam in den späten 1880er Jahren nach Berlin und war ab 1902 als Zeichenlehrer an der Königlichen Kunstschule tätig\, deren Leitung er von 1915 bis 1929 innehatte. Er war Mitbegründer der Berliner Secession und Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. \nUm 1900 entdeckte er die Havellandschaft rund um Potsdam als Motiv für sich. Seine Wannseer Bilder geben Einblick in zwei Lebenswelten: das traditionsreiche Leben im historischen Kern des einstigen Fischerdorfes Stolpe und die Villenkultur der Colonie Alsen mit ihren prachtvollen Gärten. Am Dorf Stolpe faszinierten Philipp Franck die pittoresken Bauernhäuser\, Männer und Frauen bei der Arbeit\, badende Dorfkinder und Fischerboote auf dem Stölpchensee – all das eingebettet in eine friedvolle Natur. Mit der Errichtung der Colonie Alsen am Großen und Kleinen Wannsee begann sich das Dorfbild zu wandeln: Zahlreiche Handwerks- und Gartenbaubetriebe siedelten sich im Dorf an und die zu Wohlstand gelangte Dorfbevölkerung ersetzte ihre einfachen Bauernhäuser zunehmend durch modernere Bauten. Philipp Franck notierte dazu rückblickend: „Das alte Dorf Stolpe ist nicht mehr. […] Das Idyll von einst ist vorüber.“ \nEs ergaben sich aber auch neue Motive: „Über dem großen Wannsee aber ziehen die Wolken in alter Pracht. Der Sport blüht. Die weißen Segel blähen sich. Die Rosen im Arnoldschen Garten leuchten!“ Während Künstlerkollegen wie Oskar Begas\, Anton von Werner\, Carl Becker\, Hugo Vogel und später Max Liebermann ausschließlich im Sommer in der Villenkolonie lebten\, wohnte Philipp Franck ganzjährig zwischen Colonie und Dorf an der Königstraße. \nNeben den Szenen aus Wannsee widmete sich Philipp Franck ab den 1930er Jahren Potsdamer Stadtansichten\, die häufig vom Brauhausberg aus entstanden\, mit Blick auf Nikolaikirche\, Eisenbahnbrücke\, Industriebauten und Havel. Die Ausstellung zeigt Philipp Francks Leidenschaft\, die Stimmungen verschiedener Tages- und Jahreszeiten sowie wechselnder Wetterlagen einzufangen\, die in feinen Nuancen oft an ein und demselben Motiv erlebbar werden. \nNeben den großformatigen Gemälden bilden die zum Teil noch nie ausgestellten Aquarelle einen Schwerpunkt der Ausstellung. Mit fast 70 Werken bietet sich ein intensiver Einblick in das Schaffen von Philipp Franck. Die Präsentation wird von Vorträgen\, Führungen durch die Ausstellung und zu den Orten der Franck’schen Motive begleitet. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. \nMit dieser Ausstellung stellt sich die Kulturstiftung Mutter Fourage gGmbH vor. Sie ist im Jahr 2025 vom Eigentümer und langjährigen Gestalter des Kulturorts Mutter Fourage\, Wolfgang Immenhausen\, Enkel des Fourage-Händlers Otto Hönicke\, gegründet worden\, um diesen wundervollen Ort mit seinen vielfältigen kulturellen Aktivitäten dauerhaft zu erhalten. Neben der Sicherung des historischen Hofensembles aus der Jahrhundertwende gehört es zu den Aufgaben der Kulturstiftung\, den Ort Wannsee\, seine Geschichte und seine Bewohner und Bewohnerinnen sichtbar zu machen. Vor allem die Künstler und Künstlerinnen\, die hier lebten oder sich von der Umgebung inspirieren ließen\, gilt es wieder an die Öffentlichkeit zu bringen. \nWolfgang Immenhausen engagiert sich schon seit vielen Jahren für das kulturelle Erbe in Wannsee. So gehörte er zu den Initiatoren\, welche die Villa Liebermann wieder zu einem Künstlerhaus machten. Mit seiner Sammel- und Forschungstätigkeit\, u.a. zu dem Maler Phillip Franck (1860-1944)\, war er maßgeblich an der Wiederentdeckung dieses Impressionisten beteiligt. Ausstellungen\, seit 1984 in der Galerie Mutter Fourage und 2010/11 in Kooperation mit dem Bröhan Museum sowie dem Museum Giersch\, legten dazu die Grundlage. Im Zuge dieser Ausstellungen erschien das Werkverzeichnis der Gemälde von Philipp Franck\, herausgegeben von Almut von Tresckow und Wolfgang Immenhausen. Das Werkverzeichnis der Aquarelle wird nun von der Kulturstiftung mit der Expertise von Wolfgang Immenhausen erarbeitet; das Werkverzeichnis der Gemälde wird fortgeführt. \nDiese Ausstellung gibt mit einer Vielzahl noch nie ausgestellter Aquarelle einen ersten Einblick in diese Arbeit. \nAnsprechpartner/in während der Ausstellung\nJens Kunath und Lea Gryze\nCo-Galeristen Galerie Mutter Fourage und Künstlerische Leitung \nDie Ausstellung findet in den Räumen der Galerie Mutter Fourage statt.\nChausseestraße 15A | 14109 Berlin-Wannsee \n12. April bis 14. Juni 2026 \nÖffnungszeiten\nDo | Fr 14-18 Uhr\nSa | So 12-17 Uhr \nSonderöffnungszeiten in der letzten Woche\nam 9. und 10. Juni von 14 bis 17 Uhr\n \nEintritt 5 € \nVeranstaltungsdaten auf einen Blick  \n12. April | 12h Vernissage\nBegrüßung Dr. Josephine Gabler • Beirätin der Kulturstiftung Mutter Fourage & Direktorin des Käthe-Kollwitz-Museums BerlinEinführung Wolfgang Immenhausen • Stifter und Sammler \n24. April | 18h Lesung\nEs liest und erzählt der Autor Holger Schmale aus seinem im Jahr 2024 erschienenen Buch „Wannsee – An den Ufern deutscher Geschichte“ speziell zur Familie des Künstlers Philipp Franck. Diese Lesung findet als Benefizveranstaltung statt\, wobei alle Einnahmen und Spenden der neu gegründeten Kulturstiftung Mutter Fourage zu Gute kommen. \n15. Mai | 17h Führung zu Philipp Franck\nFührung durch Stolpe • Treffpunkt Hohenzollerstraße 7 am Haus von Philipp Franck\nWolfgang Immenhausen führt Sie zu Philipp Francks Motiven in der Colonie Alsen und in Stolpe. Die Führung endet in der Galerie Mutter Fourage mit der Möglichkeit\, die Ausstellung zu besichtigen.\nKostenbeitrag: 10€ inklusive Ausstellung\nNur mit Anmeldung unter karten(at)mutter-fourage.de\nMaximal 15 Teilnehmer \n11. Juni | 16h Führung zu Philipp Franck\nFührung durch Stolpe • Treffpunkt Hohenzollerstraße 7 am Haus von Philipp Franck\nWolfgang Immenhausen führt Sie zu Philipp Francks Motiven in der Colonie Alsen und in Stolpe. Die Führung endet in der Galerie Mutter Fourage mit der Möglichkeit\, die Ausstellung zu besichtigen.\nKostenbeitrag: 10€ inklusive Ausstellung\nNur mit Anmeldung unter karten(at)mutter-fourage.de\nMaximal 15 Teilnehmer \n13. Juni | 18h Vortrag zu Carlludwig Franck von Sabrina Flörke\nAls Sohn des Malers Philipp Franck wuchs Carlludwig in behüteten Verhältnissen in Wannsee auf. Die malerische Havellandschaft und auch die Nähe zu Potsdam prägten seine Jugend und auch den Einstieg in sein Berufsleben als Architekt. Aufgrund der politischen Entwicklungen der 1930er Jahre war er gezwungen Deutschland zu verlassen. Doch im Exil in England konnte er sich eine neue Existenz aufbauen und erfolgreich als Architekt wirken. Der Vortrag beleuchtet den Lebensweg von Carlludwig und stellt seine Wannseer Wurzeln in Zusammenhang zu seinem beruflichen Schaffen.
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SUMMARY:Shakespeare • Romeo und Julia | Drehbühne Berlin • verschoben
DESCRIPTION:SHAKESPEARE • ROMEO UND JULIA | Poetisches Theater mit szenischer Lesung • Drehbühne Berlin • Shakespeare für die ganze Familie. \nSpannend und kindgerecht tauchen Groß und Klein ein in die magische Welt von William Shakespeare! Heute wird Romeo und Julia\, eines seiner berühmtesten Stücke\, lebendig. Mit ihrem wunderbaren Puppenspiel lassen Nanda Ben Chaabane und Lorenz Chr. Köhler Shakespeares Liebesgeschichte auf einzigartige Weise neu entstehen. Werden Romeo und Julia trotz aller Schwierigkeiten zueinander zu finden? \n \nFotos: © Lea Gryze
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SUMMARY:SCHUBERTIADE Wannsee | Die letzten Sonaten & Liederzyklus Winterreise
DESCRIPTION:Am 5. und 6. Juni 2026 möchten wir Sie ganz herzlich einladen zur ersten Schubertiade der Mutter Fourage Kulturstiftung gGmbH. \n\n\nIn Anlehnung an die Schubertiaden Anfang des 19. Jahrhunderts möchten wir einen Ort schaffen für künstlerischen Austausch\, sinnlichen Genuss und wundervolle Momente tiefer Emotionen. Die Musik von Franz Schubert\, welcher solch ein tragisches und kurzes Leben hatte\, geht wie kaum eine andere ganz tief ins Herz. \n\n\nAm ersten Abend hören Sie die letzten drei Klavier-Sonaten in C-Moll\, A-Dur und B-Dur\, gespielt vom Pianisten Daniel Seng. Kurz vor seinem Tod komponiert\, bilden sie den musikalischen Gipfel in Schuberts Klavierliteratur. \nIm zweiten Konzert hören Sie den berühmten Liederzyklus „Winterreise“\, gesungen vom Bass-Bariton Insoo Hwoang. Dieser Zyklus von 24 Liedern ist geprägt von Liebeskummer\, Schmerz\, verlorener Hoffnung und Todessehnsucht. Er ist ein emotionaler Höhepunkt in Schuberts kompositorischem Schaffen. Matthias Blume wird die Texte von Wilhelm Müller dazu rezitieren. Am Klavier spielt Daniel Seng. \nDie Musik von Franz Schubert berührt in einer Weise\, die weit über das bloße Hören hinausgeht. In seinen späten Werken entfaltet sich eine Klangwelt von seltener Intensität – still\, weit\, und doch von tiefster innerer Bewegung durchzogen. Es ist eine Musik\, die nicht nach außen drängt\, sondern nach innen führt: in Räume der Erinnerung\, der Sehnsucht und der existenziellen Fragilität. \nHier begegnen sich Licht und Schatten in unmittelbarer Nähe. Zarte\, fast entrückte Melodien stehen neben Momenten innerer Erschütterung\, als würde sich das Seelische selbst im Klang offenbaren. Die Zeit scheint gedehnt\, der Atem der Musik wird spürbar – und in dieser Weite entsteht eine besondere Form der Nähe: leise\, eindringlich und unausweichlich. \nSchuberts Kompositionen erzählen nicht von äußeren Ereignissen\, sondern von Zuständen. Sie führen durch Einsamkeit und Hoffnung\, durch Erinnerung und Verlust – bis an jene Grenze\, an der Worte verstummen und nur noch der Klang bleibt. In dieser Reduktion liegt eine große Klarheit: eine stille Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit\, getragen von einer Schönheit\, die ebenso tröstlich wie schmerzhaft ist. \nSo entsteht eine Musik\, die nicht nur gehört\, sondern empfunden wird – als ein Moment tiefer Gegenwärtigkeit\, der nachklingt. \nIn den musikalischen Pausen bietet das Hofcafé exklusive Köstlichkeiten an. \nDie Konzerte beginnen jeweils 19 Uhr\nEintritt je Konzert 20€/25€\nKombiticket 35€/45€ \n\nProgramm:\n\n5. Juni | 19 Uhr \nSchuberts letzte Sonaten:\nD 958 in c-Moll\n-Pause-\nD 958 in A-Dur\n-Pause-\nD 960 in B-Dur\n\n(Klavier: Daniel Seng) \n\n\n6. Juni | 19 Uhr\nSchuberts Liederzyklus Winterreise D 911\n(Gesang: Insoo Hwoang/Bass-Bariton • Klavier: Daniel Seng • Lesung: Matthias Blume)
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SUMMARY:Scuraluna Schattentheater • Kleine Raupe zieht hinaus
DESCRIPTION:Ein fröhliches Musik- und Farbschattenspiel mit einem kleinen Räupchen in einer großen\, weiten Welt. \nAuf einem Ast liegt ein ganz kleines Ei. Als eines Morgens die Sonnenstrahlen darauf fallen… knick\, knack… schlüpft heraus: ein ganz kleines Räupchen. Wie klein es ist! Und wie groß die Welt um es herum! Doch dabei sollte es nicht bleiben… Die Raupe frisst sich durch Blätter. Und durch Äpfel. Sie frisst und frisst und wird größer und größer. Doch satt\, das wird sie nicht. Fehlt vielleicht noch etwas? Noch ein Käse? Noch ein Kuchen!? Braucht es gar etwas ganz anderes? Musik? Freunde? Etwas Spaß!? Eine Geschichte über das Wachsen und Gedeihen und eine Idee darüber\, was wirklich zählt. \nAlter: ab 3 Jahren | Spieldauer: 40 Minuten \nProduktion: Theater Scuraluna\nAusstattung\, Spiel\, Gitarre und Gesang: Maik Zöllner\nBild: Maik Zöllner \nWir hoffen auf Förderung durch
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SUMMARY:PHILIPP FRANCK • Führung durch Stolpe und Colonie Alsen | ausgebucht
DESCRIPTION:11. Juni | 16 Uhr Führung zu Philipp Franck\nFührung durch Stolpe • Treffpunkt Hohenzollerstraße 7 am Haus von Philipp Franck\nWolfgang Immenhausen führt Sie zu Philipp Francks Motiven in der Colonie Alsen und in Stolpe. Die Führung endet in der Galerie Mutter Fourage mit der Möglichkeit\, die Ausstellung zu besichtigen.\nKostenbeitrag: 10€ inklusive Ausstellung\nNur mit Anmeldung unter karten(at)mutter-fourage.de\nMaximal 15 Teilnehmer
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SUMMARY:Carlludwig Franck | Architekt der Moderne – in Wannsee und London
DESCRIPTION:Ein Vortrag von Sabrina Flörke in der Galerie Mutter Fourage \nAls Sohn des Malers Philipp Franck wuchs Carlludwig Franck in behüteten Verhältnissen in Wannsee auf. Die malerische Havellandschaft und auch die Nähe zu Potsdam prägten seine Jugend und auch den Einstieg in sein Berufsleben als Architekt. Aufgrund der politischen Entwicklungen der 1930er Jahre war er gezwungen Deutschland zu verlassen. Doch im Exil in England konnte er sich eine neue Existenz aufbauen und erfolgreich als Architekt wirken. Der Vortrag beleuchtet den Lebensweg von Carlludwig Franck und stellt seine Herkunft aus Wannsee in Zusammenhang zu seinem beruflichen Schaffen. \nCarlludwig Franck wurde am 25. September 1904 in Berlin-Halensee als jüngster Sohn des Malers Philipp Franck geboren. Seine Kindheit verbrachte er gemeinsam mit seinen Brüdern im Elternhaus in Berlin-Wannsee\, das von Kunst\, Bildung und familiärem Zusammenhalt geprägt war. \nObwohl er eine ausgeprägte künstlerische Begabung besaß\, folgte er zunächst dem Wunsch seines Vaters und studierte Jura. Nach seiner Promotion in Würzburg wandte er sich jedoch seiner eigentlichen Leidenschaft zu und begann ein Architekturstudium bei Hans Poelzig. Er wurde in dessen Meisteratelier in Potsdam ausgebildet und erhielt bald eine Assistentenstelle in Poelzigs renommiertem Bauatelier. 1930 schloss Franck sein Studium als Diplom-Ingenieur an der Technischen Universität Berlin ab. \nIm selben Jahr heiratete er Johanna („Hanni“) Grau. Ein Jahr später wurde ihr Sohn Jacob geboren. Ebenfalls 1931 erhielt Franck den prestigeträchtigen Rompreis\, der ihm einen neunmonatigen Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom ermöglichte. Dort begegnete er bedeutenden Künstlern seiner Zeit\, darunter dem Bildhauer Arno Breker sowie den Malern Max Peiffer-Watenphul und Felix Nussbaum. Während seines Aufenthalts beschäftigte er sich intensiv mit der Architekturgeschichte und verfasste eine Studie über die Barockvillen von Frascati. \nNach seiner Rückkehr nach Berlin im Jahr 1933 arbeitete Franck als selbstständiger Architekt. Er plante Umbauten historischer Gebäude und entwarf ein Einfamilienhaus in Wannsee. Seine vielversprechende Karriere wurde jedoch durch die nationalsozialistische Verfolgung abrupt unterbrochen\, da seine Ehefrau jüdischer Herkunft war. 1937 wurde ihm dadurch die Mitgliedschaft in der Reichskammer der Bildenden Künste entzogen. Das damit verbundene Berufsverbot machte eine weitere Tätigkeit als Architekt in Deutschland unmöglich. \nIm April 1937 emigrierte Carlludwig Franck nach London. Dort fand er Anschluss an die avantgardistische Architektengruppe Tekton des aus Russland stammenden Architekten Berthold Lubetkin. Tekton gehörte zu den wichtigsten Vertretern der modernen Architektur in Großbritannien und prägte Francks weiteres berufliches Schaffen nachhaltig. \nBei seiner Emigration nahm Franck zahlreiche Gemälde seines Vaters mit nach England. 1938 konnten seine Frau und sein Sohn nach London nachkommen. \nAb 1948 arbeitete er in verschiedenen Architekturbüros und wurde Partner mehrerer renommierter Bürogemeinschaften. Zuletzt führte er das Büro Emberton\, Franck and Tardrew\, das er bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1971 leitete. Seine Arbeit stand dabei stets in der Tradition der europäischen Moderne\, die er bereits in den 1930er Jahren bei Hans Poelzig kennengelernt hatte. \nCarlludwig Franck starb am 20. Februar 1985 in London.
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SUMMARY:After Work KREATIVWORKSHOP • Figürliches Zeichnen & Portrait • Graphit | Buntstift | Kreide | Kohle
DESCRIPTION:Zeichnen mit Modell • für Anfänger*innen und Fortgeschrittene\nEntwickeln Sie Ihre kreativen Fähigkeiten und entdecken Sie neue Techniken und Ausdrucksmöglichkeiten\n\n\nKursinhalte:\n• Portrait und Figur – sitzend\, stehend und in Bewegung\n• Einführung in Anatomie\, Proportionen\, Details\, Erfassen von Körpervolumen und grafische Möglichkeiten\n• Zeichnen mit Kohle\, Kreide\, Graphit und Buntstift\n\n\nKreative Atmosphäre:\n\n\n\n\n\nAuch in der herbstlichen und dunkleren Jahreszeit bieten unsere gemütlichen Räume der Galerie Möglichkeiten\, sich kreativ auszudrücken. Umgeben von Bildern der aktuellen Ausstellung lernen Sie unter der Anleitung der erfahrenen Malerin Sabine Schneider verschiedene künstlerische Techniken zum Erfassen menschlicher Figuren und Portaits kennen\, wobei die Künstlerin Sie ganz individuell unterstützt\, fördert und begleitet. Das Besondere ist\, dass dieser Kurs in kleiner Runde stattfindet. So gibt es genug Zeit für jeden Einzelnen und persönliche Gespräche. \n\n\n\n5 Termine:\n17./24. Juni und 1./8./15. Juli 2026\nimmer am Mittwoch von 17 bis 20 Uhr \nTeilnehmerzahl: 5–8 Teilnehmende • der Kurs findet statt ab 5 Teilnehmer*innen • Verbindliche Anmeldung \nKursgebühren: 5 Termine à 3 Stunden • 45€/pro Termin plus Modellgeld (circa 6€+ je nach Anzahl) \nBringen Sie bitte alle Materialien mit\, mit welchen Sie gerne arbeiten möchten. Eine Basisausstattung (Papier\, Stifte) kann bereitgestellt werden. \nVeranstaltungsort und Anmeldung:\nGalerie Mutter Fourage\nChausseestraße 15 A\n14109 Berlin-Wannsee\nE-Mail: galerie@mutter-fourage.de\nTelefon: +49 30 8052311 \nKontakt zur Kursleiterin:\nSabine Schneider\nE-Mail: info@kunst-sasch.de\nTelefon: +49 178 524 7511\nWebsite: www.kunst-sasch.de
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SUMMARY:Ausstellung • Serhiy Savchenko • Back Home | Heimkehr
DESCRIPTION:20. Juni bis 13. September 2026 \n\n\nSerhiy Savchenko \nBack Home | Heimkehr \n\n\n„…Ich weiß\, für mich ist es wienach Hause kommen…“(aus dem Liedtext der Scorpions) \n\nMeine langjährige Gewohnheit\, meine Oberbekleidung nach einem anstrengenden Tag\, nachdem ich die Schwelle meines Zuhauses überschritten hatte\, über die Stuhllehne zu hängen\, gewann allmählich eine besondere Bedeutung für mich. Ein Stuhl mit Kleidung darauf wurde zum Symbol der Rückkehr – zu einem Ort der Geborgenheit\, einem Raum der Ruhe und Erholung\, wo man gekannt\, erinnert und erwartet wird. \nDieses Bild entstand in einer Zeit\, als wir begannen\, Freunde und Verwandte zum Militärdienst einzuziehen\, als Tausende von Familien gezwungen waren\, ihre Heimat und ihr gewohntes Leben zurückzulassen. Die Heimkehr wurde zu einem der wichtigsten Träume\, dessen Erfüllung nicht nur persönliche Erleichterung\, sondern auch das Ende eines uns aufgezwungenen Krieges bedeuten würde. Was einst eine gewöhnliche\, alltägliche Geste war\, wurde allmählich zu einem sichtbaren Zeichen für etwas zutiefst Ersehntes und Lebensnotwendiges. \nImmer wieder kehrte ich zu diesem Bild zurück und malte es auf Leinwand und Papier neu. Ich verspürte das Bedürfnis\, es rhythmisch\, fast obsessiv zu wiederholen – wie ein stilles Rezitativ oder ein einfaches Ritual. In seiner Vielschichtigkeit gewann das Bild an Eigenständigkeit und sprengte die Grenzen persönlicher Erfahrung. \nHeute\, in einer Welt\, die von Massenvertreibung und Verlust geprägt ist\, verliert Heimat zunehmend ihre Selbstverständlichkeit und Beständigkeit. Für viele existiert sie nur noch in der Erinnerung oder in der Vorstellung. Ein Zugehörigkeitsgefühl\, das einst so natürlich war\, wird zerbrechlich und verletzlich – und manchmal völlig unerreichbar. \nIm Angesicht von Verlust und Zerbruch tragen wir das Wenige mit uns\, das sich noch bewahren lässt: eine Vorstellung von Heimat\, eine Vorstellung von uns selbst\, eine Verbindung zu denen\, auf die wir warten. In dieser Serie versuche ich\, diesen fragilen Zustand zwischen Abwesenheit und Möglichkeit\, zwischen Warten und Hoffnung festzuhalten\, damit alle\, die über die Welt verstreut sind\, eines Tages ihren Weg finden und nach Hause zurückkehren können. \nSerhiy Savchenko\n28. Januar 2026\, Danzig \nÖffnungszeiten\nDo|Fr 14 bis 18 Uhr\nSa|So 12 bis 17 Uhr \nUrsprüngliche Ausstellungsdauer\n20. Juni bis 26. Juli 2026 \nVerlängerung der Ausstellung\n20. bis 23. August\n27. bis 30. August\n3. bis 6. September\n10. bis 13. September
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SUMMARY:Wenn die Roller wieder flitzen • Chanson-Nette und Tal Balshai
DESCRIPTION:Sommerjefühle mit einem musikalischen Kabarett \nAm Samstag\, den 27. Juni um 19.30 Uhr\, wird es bei Mutter Fourage sommerlich\, musikalisch und herrlich unterhaltsam: Die Chanson-Interpretin Jeannette Urzendowsky alias Chanson-Nette und der virtuose Pianist und Sänger Tal Balshai laden zu einem beschwingten Abend voller musikalischem Humor ein. \nUnter dem Motto „Wenn die Roller wieder flitzen“\, benannt nach einem unvergesslichen Lied von Claire Waldoff\, präsentiert das Duo ein Programm\, das den Sommer in all seinen Facetten feiert. Freuen Sie sich auf augenzwinkernde Chansons\, freche Couplets und musikalische Geschichten\, die mal zum Schmunzeln\, mal zum herzhaften Lachen und immer wieder zum Mitschwingen verführen. \nMit ihrem unverwechselbaren Stil begeistert die „Chanson-Nette“ ihr Publikum seit Jahren: schlagfertig\, charmant\, mit einem feinen Gespür für Humor und einer gehörigen Portion Berliner Schnauze. Ihre pointierten Moderationen und ihre ausdrucksstarke Interpretation machen jeden Auftritt zu einem besonderen Erlebnis. An ihrer Seite sorgt Tal Balshai mit seinem einfühlsamen und zugleich temperamentvollen Klavierspiel für musikalischen Glanz und beste Unterhaltung. \nNatürlich dürfen auch einige köstliche musikalische Sommergeschichten nicht fehlen: So begegnen die Gäste etwa der philosophischen „Weltbetrachtung einer Schnecke“ und erfahren\, was passieren kann\, wenn die Sonne es allzu gut meint. Dann heißt es augenzwinkernd: „…statt Busen hab’ ich jetzt Tomaten…“ – ein herrlicher Ohrwurm aus dem Repertoire der „Fabulösen Thekenschlampen“\, der garantiert für Heiterkeit sorgt. \nUnd wo ließe sich ein solcher Sommerabend schöner genießen als bei Mutter Fourage? Die einzigartige Atmosphäre des idyllischen Hofes mit all den Pflanzen\, den historischen Gebäuden und dem besonderen kulturellen Flair macht jeden Besuch zu einem kleinen Kurzurlaub. Hier treffen Musik\, Lebensfreude und Sommerstimmung aufeinander – der perfekte Ort\, um einen warmen Juniabend mit Freunden\, Familie oder einfach für sich selbst zu genießen. \nÜbrigens sitzt das Publikum heute anstelle in – vor der Scheune auf dem Hof im Schatten. Bitte bringen Sie sich was zum Wedeln und Sprühen mit. \n \nFotos: © Regina Teichs und H. Zotti
URL:https://mutterfourage.de/kalender/wenn-die-roller-wieder-flitzen-chanson-nette-und-tal-balshai/
LOCATION:Kulturscheune Mutter Fourage\, Chausseestr. 15 A\, Berlin\, 14109
CATEGORIES:Chanson,Gesang,Klavier,Kultur,Künstlergespräch,Livemusik
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