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SUMMARY:Ausstellung • Serhiy Savchenko • Back Home | Heimkehr
DESCRIPTION:20. Juni bis 13. September 2026 \n\n\nSerhiy Savchenko \nBack Home | Heimkehr \n\n\n„…Ich weiß\, für mich ist es wienach Hause kommen…“(aus dem Liedtext der Scorpions) \n\nMeine langjährige Gewohnheit\, meine Oberbekleidung nach einem anstrengenden Tag\, nachdem ich die Schwelle meines Zuhauses überschritten hatte\, über die Stuhllehne zu hängen\, gewann allmählich eine besondere Bedeutung für mich. Ein Stuhl mit Kleidung darauf wurde zum Symbol der Rückkehr – zu einem Ort der Geborgenheit\, einem Raum der Ruhe und Erholung\, wo man gekannt\, erinnert und erwartet wird. \nDieses Bild entstand in einer Zeit\, als wir begannen\, Freunde und Verwandte zum Militärdienst einzuziehen\, als Tausende von Familien gezwungen waren\, ihre Heimat und ihr gewohntes Leben zurückzulassen. Die Heimkehr wurde zu einem der wichtigsten Träume\, dessen Erfüllung nicht nur persönliche Erleichterung\, sondern auch das Ende eines uns aufgezwungenen Krieges bedeuten würde. Was einst eine gewöhnliche\, alltägliche Geste war\, wurde allmählich zu einem sichtbaren Zeichen für etwas zutiefst Ersehntes und Lebensnotwendiges. \nImmer wieder kehrte ich zu diesem Bild zurück und malte es auf Leinwand und Papier neu. Ich verspürte das Bedürfnis\, es rhythmisch\, fast obsessiv zu wiederholen – wie ein stilles Rezitativ oder ein einfaches Ritual. In seiner Vielschichtigkeit gewann das Bild an Eigenständigkeit und sprengte die Grenzen persönlicher Erfahrung. \nHeute\, in einer Welt\, die von Massenvertreibung und Verlust geprägt ist\, verliert Heimat zunehmend ihre Selbstverständlichkeit und Beständigkeit. Für viele existiert sie nur noch in der Erinnerung oder in der Vorstellung. Ein Zugehörigkeitsgefühl\, das einst so natürlich war\, wird zerbrechlich und verletzlich – und manchmal völlig unerreichbar. \nIm Angesicht von Verlust und Zerbruch tragen wir das Wenige mit uns\, das sich noch bewahren lässt: eine Vorstellung von Heimat\, eine Vorstellung von uns selbst\, eine Verbindung zu denen\, auf die wir warten. In dieser Serie versuche ich\, diesen fragilen Zustand zwischen Abwesenheit und Möglichkeit\, zwischen Warten und Hoffnung festzuhalten\, damit alle\, die über die Welt verstreut sind\, eines Tages ihren Weg finden und nach Hause zurückkehren können. \nSerhiy Savchenko\n28. Januar 2026\, Danzig \nÖffnungszeiten\nDo|Fr 14 bis 18 Uhr\nSa|So 12 bis 17 Uhr \nUrsprüngliche Ausstellungsdauer\n20. Juni bis 26. Juli 2026 \nVerlängerung der Ausstellung\n20. bis 23. August\n27. bis 30. August\n3. bis 6. September\n10. bis 13. September
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LOCATION:Galerie Mutter Fourage\, Chausseestr. 15 a\, Berlin\, Berlin\, 14109\, Deutschland
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SUMMARY:Afterwork KREATIVWORKSHOP mit Modell • Figürliches Zeichnen & Portrait • Graphit | Buntstift | Kreide | Kohle | Pastell
DESCRIPTION:Zeichnen mit Modell • für Anfänger*innen und Fortgeschrittene\nEntwickeln Sie Ihre kreativen Fähigkeiten und entdecken Sie neue Techniken und Ausdrucksmöglichkeiten\n\n\nKursinhalte:\n• Portrait und Figur – sitzend\, stehend und in Bewegung\n• Einführung in Anatomie\, Proportionen\, Details\, Erfassen von Körpervolumen und grafische Möglichkeiten\n• Zeichnen mit Kohle\, Kreide\, Graphit und Buntstift\n\n\nKreative Atmosphäre:\n\n\n\n\n\nAuch in der herbstlichen und dunkleren Jahreszeit bieten unsere gemütlichen Räume der Galerie Möglichkeiten\, sich kreativ auszudrücken. Umgeben von Bildern der aktuellen Ausstellung lernen Sie unter der Anleitung der erfahrenen Malerin Sabine Schneider verschiedene künstlerische Techniken zum Erfassen menschlicher Figuren und Portaits kennen\, wobei die Künstlerin Sie ganz individuell unterstützt\, fördert und begleitet. Das Besondere ist\, dass dieser Kurs in kleiner Runde stattfindet. So gibt es genug Zeit für jeden Einzelnen und persönliche Gespräche. \n\n\n\n5 Termine:\n9./23./30. September und 7./14. Oktober 2026\nimmer am Mittwoch von 17 bis 20 Uhr \nTeilnehmerzahl: 5–8 Teilnehmende • der Kurs findet statt ab 5 Teilnehmer*innen • Verbindliche Anmeldung \nKursgebühren: 5 Termine à 3 Stunden • 45€/pro Termin plus Modellgeld (circa 6€+ je nach Anzahl) \nBringen Sie bitte alle Materialien mit\, mit welchen Sie gerne arbeiten möchten. Eine Basisausstattung (Papier\, Stifte\, Kohle\, Graphit) kann bereitgestellt werden. \nVeranstaltungsort und Anmeldung:\nGalerie Mutter Fourage\nChausseestraße 15 A\n14109 Berlin-Wannsee\nE-Mail: galerie@mutter-fourage.de\nTelefon: +49 30 8052311 \nKontakt zur Kursleiterin:\nSabine Schneider\nE-Mail: info@kunst-sasch.de\nTelefon: +49 178 524 7511\nWebsite: www.kunst-sasch.de
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LOCATION:Galerie Mutter Fourage\, Chausseestr. 15 a\, Berlin\, Berlin\, 14109\, Deutschland
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SUMMARY:DAS ZOLLINGERDACH • Tag des offenen Denkmals | Führung um 15 Uhr
DESCRIPTION:Das bedeutendste Gebäude des Hofensembles Mutter Fourage ist die Kulturscheune mit ihrem außergewöhnlichen Lamellendach in Form eines Tonnengewölbes – dem sogenannten Zollingerdach\, das seit 2012 unter Denkmalschutz steht. Der Architekt und Konstrukteur Friedrich Zollinger (1880–1945) entwickelte diese innovative Dachform und ließ sie 1921 als Zollbauweise patentieren. Die Konstruktion gilt bis heute als ökonomisch\, materialeffizient und ihrer Zeit weit voraus. Erfahren Sie mehr über die Geschichte und Aktualität dieses außergewöhnlichen Bauwerks. \nUm 15h gibt es eine Führung zum Zollingerdach mit Wolfgang Immenhausen. \nIm Rahmen des Tags des offenen Denkmals\, der in diesem Jahr unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ steht\, laden wir Sie ein\, dieses außergewöhnliche Baudenkmal näher kennenzulernen. \nEine Veranstaltung der Mutter Fourage Kulturstiftung gGmbH.
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SUMMARY:Der blaue Vogel • Tur Tur Theater | Berlin-Premiere
DESCRIPTION:Wo findet man das wahre Glück? Auf ihrer Suche nach dem geheimnisvollen Blauen Vogel reisen die Geschwister Mytyl und Tyltyl mit Hilfe eines Zauberlichtes durch fantastische Welten voller wundersamer Gestalten und magischer Begegnungen. Doch erst am Ende ihrer abenteuerlichen Reise erkennen sie\, dass das größte Glück oft näher ist\, als man glaubt. \nMaurice Maeterlincks poetisches Märchen erzählt zeitlos und berührend von der Suche nach dem Glück – und davon\, dass wir es manchmal dort finden\, wo wir zuletzt danach suchen. \nEmpfohlen ab 5 Jahren. \nTextfassung: Alexander Altomirianos\nSpiel: Sophie Ammann & Alexander Altomirianos\nRegie: Tur Tur Theater 
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SUMMARY:Lesung • Der Pelikan - Das Leben der Lina Richter
DESCRIPTION:Bürgertochter\, Pädagogin\, Frauenrechtlerin\, politische Beraterin\, Mutter: Als Bankiers-Tochter geboren und in Wohlstand aufgewachsen\, heiratet Lina Richter\, geborene Oppenheim\, gegen den Widerstand der Familie ihre große Liebe: den Philosophie-Professor und Nietzsche-Forscher Raoul Richter. Fünf Kinder werden geboren. Doch das Familienglück ist nur von kurzer Dauer\, ihr Mann stirbt früh. Dann schlägt die junge Witwe einen eigenen Weg ein\, engagiert sich in der Deutschen Vereinigung für Frauenstimmrecht. Im Ersten Weltkrieg wechselt sie in die Politik\, arbeitet eng an der Seite des Prinzen Max von Baden\, dem letzten Kanzler des Kaisers. Die Biografie verarbeitet zahlreiche bislang unveröffentlichte Quellen\, darunter rund 300 Briefe\, die einen detaillierten Einblick in Themen\, Netzwerke\, Stationen der Lina Richter geben. \nDie Autorin Angela Hartwig zeigt mit diesem Quellenmaterial\, wie eine Frau an den Schaltstellen der Macht in Berlin zur Weimarer Republik als Politikberaterin agieren konnte – eine vollkommen ungewöhnliche Rolle. Das Buch wirft dabei auf die Kanzlerschaft des Prinzen Max von Baden neue Perspektiven. Daneben spiegelt sich das bunte gesellschaftliche Leben Berlins in der Korrespondenz Richters. Sie berichtet von den Salons und illustren Treffen und ist selbst inmitten der Bohème der 1920er-/1930er-Jahre. Nach dem Krieg gründet Lina Richter mit ihrem ehemaligen Vorgesetzten im Außenministerium\, Kurt Hahn\, das reformpädagogische Internat Salem und nimmt ihren alten Beruf als Lehrerin wieder auf. Ihre linksliberalen politischen Ansichten und die jüdischen Wurzeln der Familie sind den Nazis schnell ein Dorn im Auge\, sie entziehen ihr 1934 die Lehrerlaubnis. Es bleibt die Flucht nach Schottland\, wo Hahn in Gordonstoun ein weiteres Internat gründet\, Prinz Philipp und König Charles waren Schüler dort. Am Ende ihres Lebens kehrt Lina Richter nach Deutschland zurück und stirbt 1953 in Kiel. \nDauer: ca. 70 Minuten zuzüglich Gespräch \nEine Veranstaltung der Kulturstiftung Mutter Fourage gGmbH.\nIn Kooperation mit Buch in Wannsee (Carola Lutz).
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SUMMARY:Reihe: Kunstgespräche in der Kirche am Stölpchensee | Der Maler Thomas Klingenstein
DESCRIPTION:Im Rahmen der Reihe Kunstgespräche in der Kirche am Stölpchensee der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Wannsee widmen sich am Freitag\, den 25. September\, um 18 Uhr Dr. Friederike Südmeyer und Jens Kunath (Galerie Mutter Fourage) den Arbeiten des Künstlers Thomas Klingenstein und den vielfältigen Formen\, in denen sich Spiritualität\, Glaube und Transzendenz in seinem Werk zeigen. \nSpirituelle Erfahrungen beschäftigen Thomas Klingenstein seit vielen Jahren. Dabei geht es ihm weniger um eine bestimmte Glaubensrichtung als um die kulturelle Vielfalt religiöser Traditionen. Eine Schamanin findet dabei ebenso Eingang in seine Bildwelten wie eine christlich-orthodoxe Prozession im äthiopischen Aksum oder eine Reihe buddhistischer Motive. Klingenstein begegnet den unterschiedlichen Formen des Glaubens immer wieder mit Offenheit und Neugier. In seinen meist großformatigen Papierarbeiten entsteht so ein Raum\, in dem kulturelle und religiöse Grenzen durchlässig werden und persönliche Erfahrungen\, Erinnerungen und Glaube ineinandergreifen. \nGerade diese offene und weit gefasste Sicht macht Thomas Klingensteins Werk zu einem spannenden Ausgangspunkt für ein Gespräch mit dem Künstler. Welche unterschiedlichen Erfahrungen gibt es\, Spiritualität zu erleben\, und welche Rolle kann Kunst dabei spielen? Wie begegnen wir dem Transzendenten\, dem Geheimnisvollen oder dem\, was sich einer eindeutigen Erklärung entzieht? Und über welche Möglichkeiten verfügt die Kunst\, solchen Erfahrungen eine Form zu geben? \nZu sehen sind Originalwerke des Künstlers in einer temporären Installation. \nDas Kunstgespräch findet statt in der Kirche am Stölpchensee\, Wilhelmplatz 2\, 14109 Berlin-Wannsee. \nAußerdem möchten wir Sie auf die Vernissage der Galerie Mutter Fourage hinweisen\, die am Sonntag\, den 27. September\, um 15 Uhr passend zum Gespräch eine sehenswerte Ausstellung mit neuen Arbeiten des Künstlers Thomas Klingenstein eröffnen wird. \nEs grüßen herzlichSapna Joshi und Annette Brinker
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LOCATION:Kirche am Stölpchensee\, Wilhelmplatz 2\, Berlin\, 14109
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SUMMARY:Ausstellung • Thomas Klingenstein • Möcht´ ich zum Augenblicke sagen\, verweile doch
DESCRIPTION:Thomas Klingenstein – Bilder der inneren Wirklichkeit \nThomas Klingensteins Arbeiten entziehen sich schnellen Zuschreibungen. Sie kreisen nicht um Stil als Selbstzweck\, sondern um Atmosphäre\, Wahrnehmung und die Essenz eines Moments. Seine Bilder suchen weniger das Sichtbare als das\, was hinter dem Sichtbaren liegt – jene innere Geschichte\, die sich zwischen Präzision und Offenheit\, Gegenständlichkeit und Andeutung entfaltet. \nSeine Bildsprache ist unverwechselbar und zugleich von großer Offenheit. Filigrane Linien\, reduzierte Flächen und fein abgestufte Farbräume stehen neben expressiveren malerischen Passagen. Strenge Kompositionen gehen in schwebende Atmosphären über\, detailreiche Zeichnung trifft auf bewusste Reduktion. Besonders in den jüngeren Arbeiten entfalten Licht\, Farbe und Raum eine neue Freiheit\, ohne die charakteristische Konzentration und Präzision seines Werks aufzugeben. \nEbenso charakteristisch ist Thomas Klingensteins Arbeitsprozess. Seine Bilder entstehen selten spontan im Sinne eines einmaligen Augenblicks\, sondern wachsen über Tage\, Wochen oder manchmal noch länger. Ein inneres Bild reift\, verändert sich und tritt in einen Dialog mit dem entstehenden Werk\, das im Verlauf seiner Entstehung ein Eigenleben entwickeln kann. Intuition\, konzentrierte Beobachtung und bewusste Entscheidungen verbinden sich dabei mit Offenheit für das Unerwartete. Der Arbeitsprozess ist meditativ und kontemplativ – geprägt von der Suche nach jenem Ausdruck\, der das Atmosphärische und Wesentliche eines Motivs erfahrbar werden lässt. \nÜber Jahrzehnte hat Thomas Klingenstein eine eigenständige künstlerische Handschrift entwickelt\, geprägt von kulturellen Erfahrungen\, philosophischem Denken und einer außergewöhnlichen Sensibilität für menschliche Präsenz. Ob Porträt\, Landschaft oder abstrakte Komposition – stets geht es um das Berührbare im Unsichtbaren\, um jene Momente\, in denen ein Bild mehr erzählt\, als es zeigt. Seine Werke lassen Raum für Mehrdeutigkeit und laden den Betrachter ein\, eigene Wahrnehmungen und Erinnerungen in das Bild hineinzutragen. \nDie Ausstellung eröffnet einen Einblick in einen vielschichtigen Werkkosmos\, der sich jeder schnellen Einordnung entzieht. Thomas Klingensteins Arbeiten verlangen Aufmerksamkeit und belohnen sie mit einer außergewöhnlichen atmosphärischen Dichte – zeitlos\, konzentriert und von einer stillen Intensität\, die lange nachwirkt. \nVernissage • 27. September 2026 | 15h \nÖffnungszeiten der Galerie\nDo|Fr 14-18h\nSa|So 12-17h
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LOCATION:Galerie Mutter Fourage\, Chausseestr. 15 a\, Berlin\, Berlin\, 14109\, Deutschland
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