Drucken

Klavierduo: Seng2Seng

Veranstaltung

Klavierduo: Seng2Seng
Titel:
Klavierduo: Seng2Seng
Wann:
Sa, 4. Mai 2019, 20:00 Uhr
Wo:
Kulturscheune Mutter Fourage - Berlin
Art:
Konzert
Eintritt:
18
ermäßigt:
15

Beschreibung

Klavierduo: Seng2Seng 

Die Brüder Daniel und Manuel Seng verbinden Klassik mit Jazz auf eine völlig neuartige Weise. Beide sind renommierte Pianisten - der eine im klassischen und der andere im Jazz-Bereich. Mit Kompositionen von Schubert, Chopin und Skrjabin bleibt Daniel der Klassik treu, wohingegen Manuel durch freie Improvisationen die klassischen Werke nahtlos verbindet. Grundlage hierfür bilden Jazz-Standards und eigene Kompositionen.

Daniel Seng, geboren 1988 in Wuppertal, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren bei seinem Vater. Bereits mit 16 Jahren wurde er Jungstudent an der Musikhochschule Köln, Abteilung Wuppertal. Durch den Unterricht von Prof. Josef-Anton Scherrer erreichte er schnell viele Erfolge, u.a. einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“. Sein Studium führte ihn an die HfM „Hanns Eisler“ Berlin zu Prof. Galina Iwanzowa und anschließend an die HMT Rostock zu Prof. Matthias Kirschnereit und Prof. Bernd Zack. Dort beendete er 2017 das Konzertexamen mit Auszeichnung. 
2010 wurde Daniel Seng Stipendiat der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ und gewann den dritten Preis im internationalen Klavierwettbewerb 'Rosario Marciano' in Wien. 2014 gewann er den ersten Preis im 'Ung Klassisk' Wettbewerb in Norwegen und 2015 den dritten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb 'Giorgos Thymis' in Thessaloniki. 
Daniel Seng hat regelmäßige Auftritte in Solo-Recitals und als Solist mit Orchester, u.a. mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock, der Polnischen Kammerphilharmonie, dem Thessaloniki State Symphony Orchestra und dem Kristiansand Sinfonie Orchester.
Zusätzliche Inspiration erhält er durch die Teilnahme an vielen Meisterkursen mit renommierten Professoren und Pianisten, u.a. mit Lang Lang.

Manuel Seng (*30.4.1984) wuchs in Wuppertal auf und begann im Alter von 6 Jahren mit dem Klavierspiel. Nach der Aufnahme in das Förderprogramm SVA der bergischen Musikschule mit 12 Jahren nahm er regelmäßig bei Wettbewerben wie „Jugend Musiziert“ teil und konnte unter anderem einen ersten Bundespreis gewinnen. Im Anschluss an die bisher rein „klassische“ Ausbildung studierte er von 2007-2011 Jazzpiano an der Musikhochschule Mainz bei Rainer Böhm, Olaf Polziehn, Martin Sasse und Sebastian Sternal und schloss mit das Studium mit der Note 1,0 ab. Mittlerweile komponiert und arrangiert er für eigene Bands und Projekte wie „SENG/KUEHN/JENTZEN“ oder „Klangcraft“, mit denen er regelmäßig in Jazzclubs oder auf Festivals wie „Jazz and Joy“ (Worms), „Open Ohr“ (Mainz), Idstein Jazzfestival, Thüringer Jazzmeile oder „Bingen swingt“ auftritt. Engagements führten ihn außerdem an das Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Mainz, die bayerische Staatsoper und in die Kölner Philharmonie. Manuel Seng ist Empfänger des Ibach-Preises (2003), des Hauptpreises von Startbahn Jazz (2012) und des Yehudi Menuhin Stipendiums (2009-2016), zudem ist er seit 2016 Dozent für Jazz-Klavier an der FMW Frankfurter Musikwerkstatt. Seine bisherigen CD-Veröffentlichungen wurden von der Presse durchweg mit positiven Kritiken bedacht.

 


Veranstaltungsort

Standort:
Kulturscheune Mutter Fourage